Überblick

Das Immunsystem der Haut wird durch starke Sonnenstrahlung geschwächt, die Hautzellen werden geschädigt und ihr genetisches Material verändert sich. Ihr Reparaturstem kann schwere UV-bedingte Defekte in den Zellen nicht beheben und gibt fehlerhafte Informationen an die Tochterzellen weiter. Wenn diese sich dann ungehindert weiter teilen, kann es zu Mutationen und Jahre später zur Entwicklung von Hautkrebs kommen. Hautkrebs tritt in den unterschiedlichen Formen und Unterkategorien auf. Die gefährlichste Form ist das maligne Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt.

Die anderen Hautkrebsarten sind nicht so gefährlich, treten aber zehn Mal häufiger auf als das maligne Melanom. Besonders gefährdet sind die Hautareale, die am meisten der Sonne ausgesetzt sind. Dazu gehören das Gesicht, die Ohren, die Handrücken und Unterarme und bei Männern unbehaarte Stellen der Kopfhaut. Bei frühzeitiger Diagnose sind die Heilungschancen bei den langsam wachsenden Nicht-Melanom-Hautkrebsformen gut. Obwohl diese  selten Metastasen bilden, raten Ärzte dazu, die Haut regelmäßig vom Facharzt auf Veränderungen kontrollieren zu lassen. Nicht-Melanom-Hautkrebsformen werden in drei Klassen eingeteilt: Aktinische Keratosen (AK), Basalzellkarzinome (BCC) und Spinalzellkarzinome (Plattenepithelkarzinome) (SCC)