Risiken

Das Krebsrisiko ist oft vererbt, da unsere Gene bei Hautkrebs ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Wer Krankheitsfälle in seiner eigenen Familie kennt und einen Hauttyp mit höherem Risiko hat (Typ I und II), sollte vorsichtshalber einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung gehen.

Ein sehr wichtiger (und darüber hinaus vermeidbarer) Risikofaktor für die Entwicklung von Hautkrebs ist die Sonnen- und UV-Exposition. Hier einige einfache Präventionsregeln zur Sonnenexposition (Tipps).

- Aber lässt sich ein Melanom verhindern?

Die genetisch bestimmten Risikofaktoren für Hautkrebs wie helle Haut, zahlreiche Muttermale und Melanomerkrankungen in der Familie lassen sich nicht ändern oder beseitigen. Wir können jedoch das Risiko, ein Melanom zu entwickeln, durch Vermeidung von zu viel Sonne deutlich senken.

- Zusätzliche Risikofaktoren: Kosmetika und Arzneimittel

Bestimmte Arzneimittel verstärken die Lichtempfindlichkeit. Dies sollten Sie mit einem Arzt oder Apotheker besprechen, bevor Sie sich der Sonne aussetzen.

Auch die Langzeitbehandlung mit Immunsuppressiva, z.B. nach Organtransplantationen, erhöht das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.

Deodorants, Kosmetika und Parfums können unerwünschte Reaktionen auf Sonnenlicht oder eine dauerhafte Pigmentierung verursachen. Solche Produkte sollten deshalb nicht direkt vor dem Sonnenbad verwendet werden.