Kampagne 2015

HAUTKREBS KANN MAN SEHEN.

HAUTKREBSVORSORGE NICHT VERPASSEN - RECHTZEITIG HANDELN

 Man hat ein besonders hohes Risiko Hautkrebs zu entwickeln, wenn man:

  • Helle Haut hat oder zu Sonnenbrand neigt
  • Sonnenbrand währen der Kindheit hatte, oder oft als Erwachsener
  • viel Zeit in der Sonne verbringt (bei der Arbeit oder in der Freizeit)
  • ins Solarium geht
  • mehr als 50 Muttermale am Körper hat
  • in der Familie bereits Hautkrebs vorkam
  • über 50 Jahre alt ist
  • eine Organtransplantation hatte

Überprüfen Sie ihre Haut einmal im Monat auf Änderungen oder verdächtig aussehenden Flecken.

Ihre Untersuchung sollte den ganzen Körper abdecken, vorne und hinten, mit besonderem Schwerpunkt auf Körperstellen die häufig der Sonne ausgesetzt sind. Stellen Sie sich mit einem Handspiegel vor einen Ganzkörperspiegel, um auch schwer zugängliche Stellen untersuchen zu können.

 1. Untersuchen Sie ihr Gesicht, vor allem die Nase, die Lippen, den Mund, die Ohren - vorne und auch dahinter. 

 2. Inspizieren Sie Ihre Kopfhaut. Benutzen Sie einen Kamm oder Fön um die Haare zu teilen. Wenn Sie nicht viele Haare haben, untersuchen Sie ihre ganze Kopfhaut sehr gründlich.

 3. Untersuchen Sie die Vor- und Rückseite der Arme, beginnend mit den Achselhöhlen und abwärts über die Ellbogen zu den Händen
und zwischen den Fingern.

 4. Untersuchen Sie den Nacken und die Brust. Frauen sollten auch zwischen und unter den Brüsten nachsehen.

 5. Beugen Sie die Ellbogen um Ihren Oberarm und Achselhöhlen zu überprüfen.

 6. Benutzen Sie den Handspiegel um Ihre Rückseite zu untersuchen. Starten Sie beim Nacken und den Schultern bis hin zum unteren Rücken.

 7. Überprüfen Sie Ihr Gesäß und die Rückseite der Beine. Am Schluss untersuchen Sie die Sohlen der Füße und zwischen den Zehen.

1. Aktinische Keratose

Diese Läsionen treten meist bei Menschen im mittleren Alter oder bei älteren Personen auf. Meist sind Regionen betroffen, die am stärksten der Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden, wie Gesicht, Nacken, Ohren, Handrücken und Kopfhaut. Aktinische Keratosen stellen sich als rot- braune schuppige und raue Flecken auf der Haut dar. Diese Läsionen sind präkanzerös; in 10-15 % der Fälle können sie sich zu Plattenepithelkarzinomen entwickeln. Daher sollten sie behandelt werden um eine Verschlimmerung zu verhindern.

          

2. Basallzellkarzinom

Das Basalzellkarzinom ist die häufigste, aber am wenigsten gefährliche Form des Hautkrebses. Es präsentiert sich typischer Weise als ein erhabener hautfarbener Knoten mit einem glänzenden, perlen-artigen Rand, einer Wunde die nicht heilt oder als ein leicht krustiger Knoten, der langsam im Laufe der Zeit wächst. Wenn es unbehandelt bleibt, kann es ulzerieren und in tiefere Gewebsschichten eindringen.

          

3. Spinalzellkarzinom

Dies ist die zweithäufigste Hautkrebsform, die an Körperstellen auftritt, die häufig der Sonne ausgesetzt sind, wie am Gesicht und an der Kopfhaut.

Das Spinalzellkarzinom stellt sich als krustiger Knoten dar, der schnell wachsen kann und dann ulzeriert und nässt. Es kann sich schnell ausbreiten, vor allem an den Lippen, Ohren, Fingern und Zehen oder bei immunsupprimierten Patienten. Die chirurgische Entfernung der Läsion ist die Therapie der Wahl.

          

4. Melanom

Das Melanom ist die seltenste Form des Hautkrebses, jedoch auch die gefährlichste. Es kann Personen jeden Alters betreffen, nicht wie bei den anderen Hautkrebstypen v.a. ältere Leute.

Das Melanom kann sich aus einem Leberfleck entwickeln, der dunkler wird oder unregelmäßige Ränder bekommt oder der die Farbe im Laufe der Zeit ändert. Auch kann sich das Melanom als schnell wachsender rosafarbener oder roter Knoten darstellen. Da das Melanom Metastasen bilden kann, ist eine sofortige Behandlung angezeigt.

          

Alle Leberflecke sollten relativ gleich aussehen; die gleiche Form und Farbe haben. Wenn eine neue Läsion erscheint, die sich von den anderen unterscheidet, kann dies verdächtig sein.

Dies nennt man dann das „hässliche Entlein“-Zeichen.

Eine einfache Methode sich diese Zeichen zu merken, ist die ABCDE-Regel.

A - Ist ein Leberfleck ASYMMETRISCH?

Gutartig

Bösartig

B - Hat er keine deutliche BEGRENZUNG?

Gutartig

Bösartig

C - Ändert er seine FARBE?

Gutartig

Bösartig

D - Ist er größer als 6mm im DURCHMESSER?

Gutartig

Bösartig

E - Macht er eine ENTWICKLUNG z.B. in Form, Größe, Höhe, Hautoberfläche etc. durch?

Vorher

Nachher

Hautläsionen sind häufig, können in jedem Alter auftreten, und sind meistens harmlos. Aber gelegentlich können sie Warnsignale für etwas ernsteres, wie Hautkrebs, sein.

WORAUF MAN ACHTEN SOLLTE:

Suchen Sie Ihre Haut nach Flecken ab, die:

  • die Farbe, Größe oder Form ändern
  • anders als die anderen erscheinen
  • asymmetrisch sind oder unscharfe Ränder haben

  • größer als 6mm sind
  • sich rau oder schuppig anfühlen (manchmal kann man eine Läsion fühlen bevor sie sichtbar wird)
  • mehrfarbig sind
  • jucken
  • bluten oder nässen
  • glänzend aussehen
  • wie eine Wunde aussehen, aber nicht heilen


Wenn Sie zwei oder mehr dieser Warnsignale sehen, tögern Sie nicht! Visit your doctor immediately.

          

          

          

Wenn Sie verdächtige Hautläsionen entdecken, gehen Sie sofort zum Arzt.

Hautkrebs kann geheilt werden, wenn er früh genug erkannt wird!

Es ist wichtig, dass Sie nicht zögern!

Bei einer verzögerten Behandlung verschlechtern sich die Bedingungen, und in einigen Fällen kann es
zu einer Beeinträchtigung des Aussehens oder Komplikationen kommen oder sogar zum Tode führen.

Je länger die Läsionen ungeprüft bleiben, desto größer wird der Schaden.
Das ist der Grund, warum Europas führende Dermatologen Sie auffordern, schnell zu handeln,
sobald Sie Anzeichen von Hautkrebs erkennen!

Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Die goldenen Regeln sind:

  • Ignorieren Sie eine verdächtige Läsion nicht in der Hoffnung, sie werde von allein wieder weg gehen.
  • Warten Sie nicht ab, um zu sehen, wie sie sich entwickelt, oder behandeln Sie sich nicht selbst.
  • Nehmen Sie nicht an, es sei nichts Ernstes.
  • Denken Sie nicht, es sei nicht vorrangig.
  • Und vor allem, haben Sie keine Angst vor der Untersuchung beim Arzt oder Dermatologen.