Malignes Melanom
Was ist ein Melanom?
Das Maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs) ist ein bösartiger Tumor. Etwa 30 % der Malignen Melanome entwickeln sich aus einem Leberfleck oder sie entwickeln sich aus zunächst unauffälliger Haut. Bei Männern findet man ein Melanom häufig am Rumpf und an den Beinen, bei Frauen häufig am Rumpf. Melanome zeigen sich in der Regel als Fleck (Foto 29) oder als Knötchen (Foto 31). Sie bilden unregelmäßig geformte Herde mit schlecht definierten Grenzen und sind unterschiedlich gefärbt. (Foto 28, 30).
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Wird ein Malignes Melanom in einem frühen Stadium (Foto 36) diagnostiziert, ist Heilung möglich. Es wird chirurgisch entfernt. Wird es erst sehr spät erkannt, (Fotos 43, 44), kann es sein, dass sich schon Metastasen (Tochtergeschwülste) gebildet haben. Dann ist die Heilungsprognose schlechter. Daher ist Prävention die einzige, konkrete und effektive Methode, um sich dem schwarzen Hautkrebs zu stellen.
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Wie erkenne ich ein Melanom? Die A-B-C-D-E-Regel
Das Risiko an Krebs zu erkranken, ist oft genetisch bedingt. Jeder, in dessen Familie schwarzer Hautkrebs bereits aufgetreten ist und zu einer Melanom-Risikogruppe gehört, sollte sich einmal im Jahr von einem Hautarzt kontrollieren lassen. Ein Melanom ist für das bloße Auge oft nicht zu erkennen und unterscheidet sich auf den ersten Blick auch nicht von einem Leberfleck oder Muttermal. Die A-B-C-D-E-Regel kann für die Selbstbeobachtung und eine frühzeitige Diagnose sehr nützlich sein: wenn ein Leberfleck asymmetrisch - A - ist, (Foto 37), keine deutlichen Grenzen - B - hat (Foto 32), wenn seine Farbe - C - verändert ist (Fotos 33, 34), oder wenn er größer als 6 mm Zoll im Durchmesser - D - ist (Foto 40).
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Die Entwicklung - E - eines Hautflecks (auch Erhabenheit) wie z.B. Änderungen in Farbe, Form, Größe, Höhe, Hautoberfläche (Fotos 35, 38,39, 41,42) und auch Symptome wie Juckreiz oder Blutungen sind Anzeichen für ein malignes Melanom. Wenn darüber hinaus auch auf einer vormals normal aussehenden Haut eine Hautveränderung auftritt und der Patient älter als 40 Jahre alt ist, kann das auf ein Melanom hinweisen. Bei jedem Zweifel sollte unmittelbar ein Dermatologe aufgesucht werden.
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Was macht der Hautarzt bei Melanom-Verdacht?
Zunächst wird Ihr Hautarzt Sie von Kopf bis Fuss nach auffälligen Hautstellen absuchen und alle Flecken medizinisch einordnen. Statt der Diagnose mit bloßem Auge, kann er auch ein sogenanntes Dermatoskop, ein Auflichtmikroskop, benutzen. Es wird auf die Haut aufgesetzt, vergrößert die auffällige Hautstelle und ermöglicht eine präzisere Früherkennung (Fotos 45, 46). Manche Menschen haben verschiedene Hautkrebsformen (Foto 47) oder entwickeln wiederholt Hautkrebs. Deshalb ist die Selbstbeobachtung und die regelmäßige Hautkrebsvorsorgeuntersuchung beim Hautarzt wichtig.
Personen, die viele Leberflecken oder viele auffällige Leberflecken am Körper haben, haben ein höheres Risiko (Foto 48) einen schwarzen Hautkrebs zu entwickeln. Sie könnten davon profitieren, wenn beim nächsten Hautcheck die digitale Fotografie zum Einsatz kommt.
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