Melanom

Das Melanom ist die seltenste Form des Hautkrebses, jedoch auch die gefährlichste.

Erscheinungsbild

Das Melanom kann sich aus einem Leberfleck entwickeln, der dunkler wird oder unregelmäßige Ränder bekommt oder der die Farbe im Laufe der Zeit ändert. Auch kann sich das Melanom als schnell wachsender rosafarbener oder roter Knoten darstellen. Melanome sind auf den ersten Blick nicht einfach zu erkennen, da sie häufig ähnlich aussehen wie gewöhnliche Muttermale oder Leberflecken.  

Die A-B-C-D-E-Regel ist eine nützliche Methode um potentielle Melanome am Körper zu erkennen:

  • Ist ein Leberfleck asymmetrisch - A - ?
  • Hat er keine deutliche Begrenzung - B -?
  • Ändert er seine Farbe - C - ?
  • Ist er größer als 6 mm im Durchmesser - D ?
  • Macht er eine Entwicklung - E – z.B. in Form, Größe, Höhe, Hautoberfläche etc. durch?

Alle Leberflecke sollten relativ gleich aussehen; die gleiche Form und Farbe haben. Wenn eine neue Läsion erscheint, die sich von den anderen unterscheidet, kann dies verdächtig sein. Dies nennt man dann das „hässliche Entlein“-Zeichen.

Symptome wie Juckreiz oder Blutungen einer Läsion sind Anzeichen für ein malignes Melanom. Wenn darüber hinaus auch auf einer vormals normal aussehenden Haut eine Hautveränderung auftritt und der Patient älter als 40 Jahre alt ist, kann das auf ein Melanom hinweisen. Bei jedem Zweifel sollte unmittelbar ein Dermatologe aufgesucht werden.

Lokalisation

Melanome können am gesamten Körper vorkommen, sind aber am häufigsten im Brustbereich und an den Beinen anzutreffen. Sie können sich aus zunächst unauffälliger Haut entwickeln, aber zu ungefähr 30 % entstehen sie aus bereits vorhandenen Muttermalen.

Entwicklung

Melanome können schnell wachsen und in innere Organe streuen. Deshalb ist eine sofortige Therapie zu empfehlen, die meist aus chirurgischer Entfernung besteht.