Dysplastisches Muttermal

Ein dysplastisches Muttermal unterscheidet sich von anderen, gewöhnlichen Muttermalen. Es ist normalerweise größer, nicht deutlich begrenzt und unregelmäßig pigmentiert. Seine Farbe kann von rosa bis dunkelbraun reichen. Es kann flach sein und an manchen Stellen erhaben. Manchmal ist es in der Mitte erhöht, ganz dunkel und ähnelt einem gebratenen Spiegelei (Foto 80).

 
Die ABCD-Regel (die gleiche, die wir für Melanome benutzen) kann bei der Identifizierung eines auffälligen Muttemals helfen. Charakteristisch sind die Asymmetrie, unregelmäßige oder schlecht definierte Grenzen und eine nicht homogene Farbverteilung. Wenn Sie ein auffälliges Muttermal erkennen, das die Kriterien der ABCD-Regel erfüllt und Sie sich unsicher sind, ob es sich um ein Melanom handeln könnte, dann wenden sie sich an einen Hautarzt. 
 
Bei Personen, die am Körper mehrere auffällige Muttermale haben, (Fotos 78, 79, 81, 82, 83, 84, 85) ist das Risiko erhöht, ein Melanom zu entwickeln. Ist das der Fall, sollten Sie Ihre Haut regelmäßig von einem Hautarzt kontrollieren lassen. Auch die monatliche Selbstbeobachtung der Haut ist sehr wichtig und sollte Ihnen etwas auffallen, dann wird empfohlen, einen Dermatologen aufzusuchen.